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Sonntag, 16. Mai 2010, 11:46

RE: Heiden im Norden

Ich wollte mich mal hier,bei dieser Gelegenheit umhören,ob es nicht noch mehr Heiden(außer mir)im Forum gibt


Ich bin zwar getauft & konfirmiert, aber irgendwann aus der Kirche ausgetreten. Und wenn ich mir mal angucke, was für Verbrechen im Zeichen des Glaubens geschehen und geschehen sind (Kreuzzüge, Inquisition, Kinderschänden usw.) war das - glaube ich - gar keine schlechte Entscheidung.

Somit bin ich quasi ein Ex-Lüneburger-Heide :D
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, daß er genug davon habe.
(Rene Descartes, französischer Mathematiker und Philosoph, 1596-1650)

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Sonntag, 16. Mai 2010, 12:15

RE: RE: Heiden im Norden

Ich wollte mich mal hier,bei dieser Gelegenheit umhören,ob es nicht noch mehr Heiden(außer mir)im Forum gibt


Ich bin zwar getauft & konfirmiert, aber irgendwann aus der Kirche ausgetreten. Und wenn ich mir mal angucke, was für Verbrechen im Zeichen des Glaubens geschehen und geschehen sind (Kreuzzüge, Inquisition, Kinderschänden usw.) war das - glaube ich - gar keine schlechte Entscheidung.

Somit bin ich quasi ein Ex-Lüneburger-Heide :D



Ex-Lüngeburger-Heide -> köstliches wortspiel... :D
Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß, wie Wolken schmecken, der wird im Mondschein ungestört von Furcht die Nacht entdecken.

33

Montag, 28. Juni 2010, 23:01

Zitat

Desweitern sind polytheistische Religionen, wenn man sich einen
Überblick über die Weltgeschichte gönnt, nicht weniger kriegerisch
(meistens sogar um einiges grausamer) gewesen und auf keinen Fall
toleranter oder offener für andere Religionen gewesen bzw. sind es nach
wie vor auch nicht. Dazu gehören auch die immer wieder hochgepriesenen
Religionen und Sekten der Kelten, Germanen, Wikinger ect. womit sich
übrigens unter anderem auch Erklären lässt, weswegen das Christentum so
vergleichsweise gut bei den Heiden ankam.
Blödsinn...
Hübsche evangelikale Propagandasprüche.

Kriege gab es immer...

Aber nicht einen den du mir bei Germanen oder Kelten nachweisen kannst
(Bitte aus Seriösen und nicht kirchlich verklärten Quellen) der wegen
der Religion geführt wurde.

Das taten Nur Christen und andere Abrahamiten....

Der Grund dafür ist klar...

Dazu eine These von mir aus der WKW Gruppe "Glauben - Religion -
Atheismus" die denke ich recht treffend ist und vor allem die
monotheistische Mentalität und die Falle des Monotheismus gut aufzeigt.

Zitat


Hier soll es um die verschiedenen Betrachtungsweisen gehen die den
einzelnen Sichtweisen zugrunde liegen und wo sie sich decken oder
widersprechen.

Ich fange mal mit meiner Sichtweise von mono und Polytheismus an.

Der Monotheist glaubt (liegt in der Natur der Sache) das er allein die
Antworten hat.



Monotheistische Sichtweise:

Alles was Gott verneint ist schlicht ungläubig und im besten Fall
fehlgeleitet.

Alles was an mehrere Götter glaubt ist (insbesondere wenn der vom Mono
verehrte Gott nicht dabei ist) Götzenanbetung im besten Fall und im
schlimmsten Dämonenverehrung.

Der Poly wird also aus Sicht des Mono auf jeden Fall brennen.

Toleranz ist dem ernsthaften Monotheisten nicht möglich, da dieser ja
die einzig seelig machende Wahrheit besitzt und auf gar keinen Fall auch
nur ein anderes Bild von anderen Göttern in sein Weltbild einlassen
darf.

Absolutheitsanspruch.



Atheistische Sichtweise.

Atheisten haben kein Götterbild.

Sie sind der Naturwissenschaft bis ins letzte verhaftet.

Der Glauben an Gott oder Götter ist in den Augen des Atheisten Naiv und
für Leute die Psychisch nicht mit einem "es kommt nix danach" fertig
werden.

Dennoch kann der Atheist Tolerant sein und belächelt für sich die
Gott/Götteranbeter.

Unter Umständen neigt er zur Fatalistischen Sichtweise "Ich werde ja
merken was kommt(oder auch nicht kommt) wenn es soweit ist



Polytheistische Sichtweise:

Der Polytheist hat mindestens 2, in der Regel wesentlich mehr Götter.

Da ihm die Vorstellung von vielen Göttern nicht Fremd ist kann er
durchaus auch fremde Pantheons und Monotheistisch Götter Tolerieren und
anerkennen. Ob er diese dann auch verehrt ist eine andere Frage.

Der Poly muss aber davon ausgehen das der monotheistisch Gott lügt.

Schlicht weil dieser ja behauptet der einzige zu sein.

Atheisten kann er als unwissend tolerieren und sagen "die werden ja
sehen was kommt".





Frage....Würdet ihr die Logik unterstützen?

Ich mache in diesem Zusammenhang ehrlich gesagt den Monotheismus als
Potentielle Gefahr für die beiden anderen aus da ihnen mit der einzig
glücksseelig machenden Wahrheit automatisch eine Intoleranz den anderen
gegenüber in die Wiege gelegt ist die nicht zu überwinden ist wenn man
seinen Glauben wirklich ernst nimmt.
Auch wenn ich hier die Agnostiker außen vor gelassen habe die ja
die Religionsfrage für sich selber offen lassen, konnten selbst Christen und Muslime dort nicht umhin mir zuzugestehen das ich dir Mentalitäten recht gut getroffen habe.

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Dienstag, 29. Juni 2010, 09:59

Um mal auf die Ausgangsfragestellung zurück zukommen:
ich bin Heide, Asatruar um genau zu sein.
Für KäxXÄÄÄÄ!!!!!

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