Ich wollte mich mal hier,bei dieser Gelegenheit umhören,ob es nicht noch mehr Heiden(außer mir)im Forum gibt
Ich wollte mich mal hier,bei dieser Gelegenheit umhören,ob es nicht noch mehr Heiden(außer mir)im Forum gibt
Ich bin zwar getauft & konfirmiert, aber irgendwann aus der Kirche ausgetreten. Und wenn ich mir mal angucke, was für Verbrechen im Zeichen des Glaubens geschehen und geschehen sind (Kreuzzüge, Inquisition, Kinderschänden usw.) war das - glaube ich - gar keine schlechte Entscheidung.
Somit bin ich quasi ein Ex-Lüneburger-Heide![]()
Blödsinn...
Zitat
Desweitern sind polytheistische Religionen, wenn man sich einen
Überblick über die Weltgeschichte gönnt, nicht weniger kriegerisch
(meistens sogar um einiges grausamer) gewesen und auf keinen Fall
toleranter oder offener für andere Religionen gewesen bzw. sind es nach
wie vor auch nicht. Dazu gehören auch die immer wieder hochgepriesenen
Religionen und Sekten der Kelten, Germanen, Wikinger ect. womit sich
übrigens unter anderem auch Erklären lässt, weswegen das Christentum so
vergleichsweise gut bei den Heiden ankam.
Auch wenn ich hier die Agnostiker außen vor gelassen habe die ja
Zitat
Hier soll es um die verschiedenen Betrachtungsweisen gehen die den
einzelnen Sichtweisen zugrunde liegen und wo sie sich decken oder
widersprechen.
Ich fange mal mit meiner Sichtweise von mono und Polytheismus an.
Der Monotheist glaubt (liegt in der Natur der Sache) das er allein die
Antworten hat.
Monotheistische Sichtweise:
Alles was Gott verneint ist schlicht ungläubig und im besten Fall
fehlgeleitet.
Alles was an mehrere Götter glaubt ist (insbesondere wenn der vom Mono
verehrte Gott nicht dabei ist) Götzenanbetung im besten Fall und im
schlimmsten Dämonenverehrung.
Der Poly wird also aus Sicht des Mono auf jeden Fall brennen.
Toleranz ist dem ernsthaften Monotheisten nicht möglich, da dieser ja
die einzig seelig machende Wahrheit besitzt und auf gar keinen Fall auch
nur ein anderes Bild von anderen Göttern in sein Weltbild einlassen
darf.
Absolutheitsanspruch.
Atheistische Sichtweise.
Atheisten haben kein Götterbild.
Sie sind der Naturwissenschaft bis ins letzte verhaftet.
Der Glauben an Gott oder Götter ist in den Augen des Atheisten Naiv und
für Leute die Psychisch nicht mit einem "es kommt nix danach" fertig
werden.
Dennoch kann der Atheist Tolerant sein und belächelt für sich die
Gott/Götteranbeter.
Unter Umständen neigt er zur Fatalistischen Sichtweise "Ich werde ja
merken was kommt(oder auch nicht kommt) wenn es soweit ist
Polytheistische Sichtweise:
Der Polytheist hat mindestens 2, in der Regel wesentlich mehr Götter.
Da ihm die Vorstellung von vielen Göttern nicht Fremd ist kann er
durchaus auch fremde Pantheons und Monotheistisch Götter Tolerieren und
anerkennen. Ob er diese dann auch verehrt ist eine andere Frage.
Der Poly muss aber davon ausgehen das der monotheistisch Gott lügt.
Schlicht weil dieser ja behauptet der einzige zu sein.
Atheisten kann er als unwissend tolerieren und sagen "die werden ja
sehen was kommt".
Frage....Würdet ihr die Logik unterstützen?
Ich mache in diesem Zusammenhang ehrlich gesagt den Monotheismus als
Potentielle Gefahr für die beiden anderen aus da ihnen mit der einzig
glücksseelig machenden Wahrheit automatisch eine Intoleranz den anderen
gegenüber in die Wiege gelegt ist die nicht zu überwinden ist wenn man
seinen Glauben wirklich ernst nimmt.
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