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31

Samstag, 19. Dezember 2009, 04:58

Ich habe eien guten Freund. Er ja selber geistig vielleicht das Niveau eines 8järigen. Sein Sohn ist 10. In der Zusammenarbeit mit dem Jugendamt klappt es alles super. Warum sollte man jemanden, nur aufgrund einer kognitiven oder körperkichen Behinderung "verbieten" Kinder zu bekommen. Meine Erfgahrung: Oftmals ist die Eltern-Kind-Bindung viel stärker als bei "nicht behinderten".

Und: Wer sollte wirklich definieren können wer ein Kind erziehen kann, und wer nicht???

32

Montag, 21. Dezember 2009, 15:18

Wenn jemand bei einem Unfall ein Auge verliert, dann ist dieser laut Gesetz ebenfalls behindert. Insofern finde ich es schon ziemlich abartig, der Person alleine deswegen das Recht abzuerkennen, Kinder zu bekommen bzw. Kinder zu zeugen.

Vielmehr würde ich mal über die Menschen nachdenken, die so eine bescheuerte Meinung noch vertreten und offen kundtun. Hier besteht nämlich tatsächlich die Gefahr, dass sie ihre kranke Weltanschauung an ihre Kinder weitergeben.
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, daß er genug davon habe.
(Rene Descartes, französischer Mathematiker und Philosoph, 1596-1650)

33

Donnerstag, 31. Dezember 2009, 11:46

Evolutionär gesehen sollte man davon absehen, dass sich Menschen mit einem angeborenen Handicap sich fortpflanzen. Aber wir sind Menschen und keine Tiere, außerdem macht die Forschung die meisten Handicaps unbedeutend.

Also humanistisch gesehen, spricht dem nichts entgegen und gesetzlich sowie so nicht. Der artige Themen hatten wir vor über 60 Jahren zur genüge in diesem Land, und zum Glück ist dies kein Thema mehr!!!
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Kuschel Löwe

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34

Freitag, 1. Januar 2010, 06:31

gelöscht
"Ich funktioniere innerhalb normaler Parameter*

35

Mittwoch, 13. Januar 2010, 16:32

Ich glaube ich äußer mich zu dem Thema lieber nicht zu genau, weil das für viele wohl zu rassistisch wäre, aber ich bin der Meinung das Menschen mit erwiesener geistigen Behinderung keine Kinder kriegen sollten.
Sowieso sollte es Kinder erst ab nem bestimmten IQ geben aber hey, was solls.
Meine Meinung.
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Cycric

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36

Freitag, 15. Januar 2010, 00:18

Naja also ich schließe mich da eher der "Alle Rechte für Jeden"-Fraktion an.
Und es ist ja definitiv so, dass durch das Jugendamt und die Meldepflicht, alle Eventualitäten
gesetzlich abgesichert sind.
Abgesehen davon muss man hier Behinderung von mangeldem Intellekt und Bildung trennen.
Denn jeder, wirklich jeder Depp darf Kinder kriegen und (v)erziehen.
Hinzu kommt, dass so oder so unser Genpool degeneriert ist.
Jeder Brillenträger ist demnach ja Behindert!
Also spart euch doch bitte alle Eure durch Vorurteile und "Perfekte-Fernseh-Welt" kaputte
Meinungen.
Mein Vetter ist 14 und sowohl geistig und körperlich behindert.
Der ist auf dem Stand von ca 6 Jahren stehen geblieben und trotzdem traue ich dem mit Hilfe seiner Partnerin und Jugendamt später zu, ein guter Vater zu sein. Denn was zählt ist nämlich seine Güte und Aufmerksamkeit anderen gegenüber.

37

Freitag, 15. Januar 2010, 19:16

Nur Faschisten und anders abgeartete Menschen stellen sich die Frage, ob Behinderte Kinder bekommen dürfen, denn sie haben die Vorstellung einer "Elite-Menschheit"!
Natürlich wird ein Behinderter, der unter seiner Behinderung (erblich bedingt) leidet, niemals ein Kind auf die Welt setzen wollen! Niemand will einem Kind etwas "böses" antun......
Wieviele Nichtbehinderte setzen Kinder in die Welt und lassen sie seelisch verkrüppeln??? Da bin eher für ein Verbot, wenn wir hier schon über dieses fragwürdige und grenzwertige Thema sprechen! Wenn wir nun auch da uns einmischen, was sind wir dann? Gott/Götter.....wer kann und will das entscheiden wer ein Kind haben und wer nicht? Wie würdet ihr euch fühlen, wenn es einen oder mehrer von euch betreffen würde? Wie gerne würden die Spießer der Anderswelt, in der wir leben, uns dergleichen verbieten?

Daher bin ich für ein ganz klares NEIN bezüglich dieser Frage!!!! Niemand darf "Gott" spielen und in die Natur eingreifen.....und Nazideutschland ist GESCHICHTE!!!!!! Dass es immer die ewig gestrigen geibt und geben wird ist leider so!

Nebenbei bemerkt.....ich bin auch schwerbehindert durch einen Unfall und wir erwarten Anfang Februar unser gemeinsames Kind....... Wer will mir mein Kind absprechen?
Viele eurer Meinungen fand ich total KLASSE und haben mich auch gleichzeitig beruhigt, denn ihr habt das Herz am richtigen Fleck!!!

LG Drachenseele


P.S.: unsere Tochter wird für meine zukünftige Frau das vierte Kind sein und mein Drittes

Es heißt, wer schön sein will muss leiden. Aber mancher muss
leiden, weil er aussieht, als ob ein hässliches Tier in seinem Gesicht
gestorben wäre!!!

Miu Steinbock

Mieze

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38

Dienstag, 19. Januar 2010, 08:47

Ich sehe das Problem nicht in der Frage ob behinderte Menschen (egal ob körperlich oder geistig) gute Eltern oder nicht sind, sind sie unter gegebenen Umständen mit der entsprechenden Unterstützung bestimmt. Ich finde nur, dass sich die Betroffenen gut überlegen sollten ob sie ihre "Veranlagungen" weiter vererben wollen.
Letztendlich machen wir doch mit Tieren genau dasselbe, treiben es zeitweise zur absoluten Perversion (Qualzüchtungen!!!).
Im Grunde ist es ja auch so wie Cycric gesagt hat, unser Gen-Pool ist eh verkorkst. Nicht nur in Hinsicht auf Behinderungen, auch die bunte Melange an vererbbaren chronischen Krankheiten die wir in uns tragen.

Abschließend will ich sagen: Zum Hundehalten brauch man einen Führerschein, f****n, vielmehr Kinder kriegen darf jeder...
Was beiden Spaß macht, kann nicht pervers sein...

39

Montag, 1. Februar 2010, 17:49

@Jäger 79
Ob man aus Sicht der Evolution so argumentieren kann halte ich allerdings für fraglich.Was wir für gesund oder behindert halten ist aus evolutionsbiologischer Sicht nur Variation. Und ob das dann von Vor- oder Nachteil ist hängt von den lokalen temporären Selektionsmechanismen ab. Unsere eigenen eingeschränkten Weltbilder hier als Maß zu nehmen ist da eigentlich nur kurzsichtig, und grenzt an Sozialdarwinismus.

Daher finde ich es auch ein wenig daneben den Genpool als "degeneriert" oder "verkorkst" zu bezeichnen (@Miu, @Cycric), oder meint Ihr Eure persönlichen Meinungen würden die entsprechende Weitsicht hervorbringen, um all die Informationen darin sinnvoll zu bewerten.

Sichelzellanämie wird als Erbkrankheit bezeichnet. Sicher vielerorts ist diese Variation ein Nachteil, aber in Malariagebieten stellt es einen enormen VORTEIL dar.

Aus biologischer Sicht sehe ich kein Argument, das für so ein Verbot sprechen würde. :P
Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen, bei denen
es darum geht, wer den cooleren, imaginaeren Freund hat